{"id":7,"date":"2005-08-12T12:04:48","date_gmt":"2005-08-12T10:04:48","guid":{"rendered":"http:\/\/bufton.net\/blog\/?p=7"},"modified":"2005-08-13T12:33:21","modified_gmt":"2005-08-13T10:33:21","slug":"2-tag-os-ohne-steve-der-glaube-empfangt-die-verheissungen-gottes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bufton.net\/blog\/2005\/08\/12\/2-tag-os-ohne-steve-der-glaube-empfangt-die-verheissungen-gottes","title":{"rendered":"Abraham: der Glaube empf\u00e4ngt die Verheissungen Gottes"},"content":{"rendered":"<p><strong>&#8220;Der Herr sprach zu Abram; ich will dich segnen; und du sollst ein Segen sein.&#8221; 1. Mose 12.2<\/strong> <\/p>\n<p>Dieses Wort steht in der heutigen Losung. Abraham musste warten so wie auch wir Steven und ich warten m\u00fcssen, bis wir uns wiedersehen.<br \/>\nZum Losungswort m\u00f6chte ich einige Gedanken f\u00fcr den heutigen Tag &#8220;zu Papier&#8221; bringen:<\/p>\n<p>Abram, der &#8220;Vater des Glaubens&#8221;. Der Erste, der von Gott konkrete Verheissungen \u00fcber seine Zukunft und Nachkommen erhalten hatte. Gott verhiess Abraham Land und einen Sohn, durch dessen Nachkommen der Eine kommen werde, der als Erl\u00f6sung f\u00fcr die ganze Welt gedacht war. Abraham wurde aber auch  \u00fcber alle Massen getestet, ob er diesen Versprechungen Gottes Glauben schenkte. Sein ganzes Leben bestand aus einem Test und war zugleich Ausdruck seines Glaubens, der sich im Akt des Gehorsams, n\u00e4mlich zu Warten (nicht Aktivit\u00e4t, nicht Programm) bestand: W\u00fcrde Gott sein Versprechen halten, ihm einen Sohn geben? Sein Leben bestand aus Warten auf diesen Sohn und unterwegs zu sein; denn auch erst durch die Nachkommen dieses Sohnes k\u00e4me es zum Landbesitz. Dieses Verhalten Abrahams kann man &#8220;Glaubensgehorsam&#8221; nennen; ein Handeln, das sich ausrichtet auf das, was Gott gesagt hat, an diesem festh\u00e4lt trotz aller gegenteiliger &#8220;Beweisf\u00fchrungen der Natur&#8221; (Sarah war unfruchtbar und dennoch sollte durch sie der Erbe kommen).  <!--more--><br \/>\n&#8220;ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein&#8221;. Dieses Versprechen beinhaltete auch, dass der Segen, durch den andere gesegnet werden sollen, durch den einen Nachkommen Abrahams kommt. Gott spricht von dem besonderen Nachkommen: Jesus Christus, durch den die Welt Erl\u00f6sung f\u00e4nde.<br \/>\nDieses Warten Abrahams, das sein ganzes Leben auszeichnete entspricht nicht dem heutigen Zeitmodus: vom Instant Coffee bis zum Instant 2 Minutes Food. Wir wollen alles sofort. W\u00fcnsche werden heute auch schon in der Kleinkindererziehung meist sofort erf\u00fcllt. Weil die psychologische Gilde, doch gesagt hat: Frustration f\u00fchrt zu neurotischen Sp\u00e4tsch\u00e4den  in der Entwicklung des Kindes. So gibt die gestresster Mutter meist den lautstarken strategischen Prostesten des Spr\u00f6sslings nach und programmiert unweigerlich die tiefe Einsicht, dass alles, immer und sofort zu haben, cool sei. Damit wird die heute in unserer Kultur allgemeing\u00fcltige \u00dcberzeugung gen\u00e4hrt, mehr aus Schauen als im Glauben zu leben, denn das bedeutet es: alles und jedes, jetzt sofort zu bekommen. <\/p>\n<p>Ganz anders sieht das aus der Perspektive Gottes aus. ER l\u00e4sst sich Zeit mit den Verheissungen, die er gibt. Bei Abraham sogar das ganze Leben lang. Abraham wusste, dass durch den einen Erben auch das Land kommen werde. Ohne Erbe kein Land. Denn Gott verhiess nicht Abraham das Land, sondern dessen Nachkommen, also hing alles davon ab, dass er diesen Erben bek\u00e4me. Wir wissen, dass zu einer gewissen Zeit, das Nervenkost\u00fcm Sarah \u00fcberspannt war und sie versuchte auf dem &#8220;rechtlich-nat\u00fcrlichen&#8221; Weg mittels einem \u00e4hnlichen Verfahren, das wir heute &#8220;Leihmutterschaft&#8221; nennen w\u00fcrden (nichts Neues unter der Sonne), die Verheissungen selbst zu erf\u00fcllen. So ganz nach dem Motto: der Gnade Gottes muss man ja noch etwas nachhelfen. Sie produzierte auf biologischer und kultureller ethischer Basis. Aber Gott hatte andere Pl\u00e4ne. Er l\u00e4sst sich weder manipulieren noch sonst irgendwie Beeindrucken. Das einzige was Gott beeindruckt, ist GLAUBE. Glaube ist der Schl\u00fcssel zum Empfang der Verheissung. Glaube ist das Einzige, was Gott interessiert und er beim Menschen sucht. Abrahams Glaube dr\u00fcckte sich im Warten aus. Er musste sein ganzes Leben geben, nur um zu Warten.<\/p>\n<p>Warten heisst nicht in Aktivit\u00e4t zu verfallen. Programme zu erstellen. Sondern die Zeit abzuwarten. Auch in dieser Zeit des Wartens hatte Gott noch einen weiteren Auftrag f\u00fcr Abraham. N\u00e4mlich seine Kultur zu verlassen. Unterwegs zu sein und sich nicht bleibend niederzulassen, sondern zu wissen, dass die Erf\u00fcllung: n\u00e4mlich das Land zu besitzen, erst durch seinen Nachkommen k\u00e4me. So blieb Abraham in einer Weise aktiv ohne selbst weiter zu versuchen, die Erf\u00fcllung in Existenz zu bringen &#8211; nach der missgl\u00fcckten Strategie Sarahs.<br \/>\nWarten heisst warten und in diesem Warten dennoch aktiv auf Gott h\u00f6ren und das zu tun, was ER sagt. <\/p>\n<p>So heisst Warten in unserer Situation auch Warten und Glauben, dass Gott gesprochen hat und diese Zeit der Trennung eine Zeit der Segnung sein wird. Wobei der Segen nicht sofort empfangen wird &#8211; wir sehen es bei Abraham. <\/p>\n<p>Gottes Parameter sind eben anders. Er fordert Glauben. Der Glaube fordert Test. Test gilt es zu bestehen und Abrahams Test hiess warten. So wollen auch wir warten, dass sich die Verheissungen erf\u00fcllen, die Gott gegeben hat. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8220;Der Herr sprach zu Abram; ich will dich segnen; und du sollst ein Segen sein.&#8221; 1. Mose 12.2 Dieses Wort steht in der heutigen Losung. Abraham musste warten so wie auch wir Steven und ich warten m\u00fcssen, bis wir uns wiedersehen. 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